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Nimmt man einen Kredit auf und kann die Raten nicht mehr regelmäßig zurückzahlen so läuft man Gefahr, dass die Bank bei der Kredit aufgenommen wurde den Kredit an eine Investorgruppe verkauft. Banken verkaufen dann solche „faulen Kredite“ um etwa vierzig bis siebzig Prozent des ausstehenden Kreditbetrages um sich gegen einen etwaigen Forderungsverlust abzusichern. Für den Kreditnehmer ist es durchaus problematisch wenn die eigene Bank den Kredit verkauft, denn die neuen Gläubiger fordern nach der Übernahme oftmals die Begleichung des gesamten Kreditbetrages auf einen Schlag; kann man die Forderung nicht durch die Aufnahme eines neuen (und meist teuren) Privatkredites begleichen, dann droht beispielsweise die Zwangsversteigerung des belasteten Grundstückes. Problematisch ist die Thematik Kreditverkauf schon alleine deswegen, weil Banken ohne vorherige Zustimmung des Kunden den Kredit verkaufen dürfen. Diese Vorgehensweise steht jedenfalls im Konflikt zum Bankgeheimnis.
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