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Der Beleihungsauslauf wird in Prozent ausgedrückt und ist für den Kreditgeber eine Art Risikoindikator. Der Wert des Beleihungsauslaufes gibt an, zu wie viel Prozent die Immobilie mit Fremdkapital (Kredit) finanziert werden muss. Den Ausgangswert für die Errechnung des Beleihungsauslaufes stellt der Beleihungswert dar. Wird beispielsweise der Beleihungswert der Immobilie auf 200.000 Euro festgelegt, und benötigt der Kreditnehmer € 150.000 an Kreditsumme für die Finanzierung der Immobilie, dann liegt der Beleihungsauslauf bei 75%. Je höher der Prozentwert des Beleihungsauslaufes ist desto höher ist auch das Risiko der Bank und desto höher sind die Kreditzinsen. Liegt der Beleihungsauslauf unter 60% dann lassen sich in der Regel die günstigsten Kreditzinsen bei der Baufinanzierung herausholen.
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